Fusionsrechner
In Kooperation mit der Humboldt Universität Berlin hat asis den Fusionsrechner konstruiert.
Der Fusionsrechner wurde von asis in Kooperation mit der Humboldt Universität
Berlin entwickelt. Er stellt die zentrale Komponente des DELIOS-Systems dar,
hier fließen alle gesammelten Informationen über die dynamischen Verkehrsbewegungen
im Beobachtungsbereich ein, werden zusammengefasst und abgespeichert. Die zeitliche
und räumliche Verfolgung der Verkehrsobjekte ermöglicht die Ableitung verkehrstechnischer
Kenngrößen, die schließlich an das Steuerwerk weitergeleitet werden.
Funktion des DELIOS-Systems
Fusion
Da jede Kamera nur über einen eingeschränkten Beobachtungbereich der Kreuzung
verfügt, führt das beim Einsatz mehrerer Kameras zu unterschiedlichen Blickwinkeln
auf die Verkehrsituation. Ein möglichst vollständiges Bild der aktuellen Verkehrslage
erschließt sich durch die Vereinigung (Fusion) der unterschiedlichen Perspektiven
zu einer Gesamtsituation.
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Abb. 1: Sicht der südlichen Kamera |
Abb. 2: Sicht der nördlichen Kamera |
Die rot markierten Fahrzeuge werden von den rot markierten Kameras erfasst (Abb.
1+2). Fahrzeuge im Innenbereich der Kreuzung können durchaus von mehreren Kameras
gleichzeitig registriert werden. Die Fusion der beiden Perspektiven gestattet
die Gesamtansicht (Abb. 3).
Berechnung der verkehrstechnischen Kenngrößen
Verkehrstechnische Kenngrößen werden in definierten, für eine Steuerung des
Verkehrs relevanten Straßenbereichen ermittelt. Die vom Fusionsrechner ausgegebenen
Daten beschreiben die aktuelle Verkehrslage auf der Kreuzung. Nach der Datenfusion
werden die erfassten Objekte den einzelnen Straßenbereichen zugeordnet, außerdem wird und
für jeden Bereich eine bestimmte Anzahl von Kenngrößen ermittelt (z.B. die Anzahl
der Fahrzeuge, Abb. 4).
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Abb. 3: Fusionierte Sicht |
Abb. 4: Ermittelte Kenngrößen |
DELIOS Konsortialpartner